Macola13


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Geheimes

Vor wenigen Tagen wurde mir ein geheimer Bericht aus der Katzenforschung zugespielt, dessen Inhalt ich den Katzenbesitzern und -interessierten nicht vorenthalten möchte. Darin heißt es: "Das Schnurren der Katze wird durch das Anschwellen zweier kleiner Drüsen bewirkt, die auf die Stimmbänder des Tieres drücken, so dass das charakteristische Schnurrgeräusch entsteht. Das Schnurren der Katze ist also nur ein sekundäres Phänomen; das eigentlich Interessante sind die Drüsen. Bei genaueren Studien stellte sich nämlich heraus, dass diese Drüsen ein farb- und geruchloses Gas absondern. Bei diesem Gas handelt es sich um das sogenannte Schmusilin, die genaue Formel ist streng geheim und wird daher unter Verschluss gehalten. Schmusilin wirkt psychedelisch.

Menschen, die dieses Gas einatmen, verfallen in einen euphorischen Glückszustand, dem Verliebtsein nicht ganz unähnlich. Schmusilin bewirkt bei den meisten Menschen einen Kontrollverlust über Hände und Stimme. Die Betroffenen beginnen unkontrolliert das Tier zu streicheln und zu kraulen. Begleitet werden diese Handlungen oft von ebenfalls unkontrollierten Lautäußerungen, ähnlich denen, die erwachsene Menschen zur Kommunikation mit Kleinkindern verwenden. Bei einer Überdosierung von Schmusilin kann es schlimmstenfalls zu einem totalen Kontrollverlust kommen. Es sollen schon Menschen im Schmusilinvollrausch dabei beobachtet worden sein, wie sie mehrfach die Katze geküsst haben. Menschen im Schmusilinrausch sind nicht mehr in der Lage ein Kraftfahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen.

Über das Suchtpotenzial von Schmusilin gehen die Meinungen der Experten weit auseinander. Es gibt Menschen, die kommen mit der täglichen Schmusilinproduktion einer einzigen Katze aus. Dagegen soll es jedoch auch Schmusilin-Junkys geben, die fünf Katzen und mehr benötigen, um ihren Tagesbedarf zu decken. Eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung durch Schmusilin ist zwar nicht belegt, die psychischen Folgeerscheinungen sind jedoch offenkundig und behandlungsbedürftig. Bisher gibt es aber noch keine wirklichen Therapieerfolge zu verzeichnen. Die Rückfallquote nach Schmusilinentzug ist extrem hoch."



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